Die Anleger und der Goldpreis

Experten raten davon ab, in der momentanen Situation Gold zu veräußern. Der Preis erholt sich und geht langsam wieder bergauf. Die Spekulanten, so fürchten die Experten, haben bei Rückgang des Goldpreises Leerverkäufe getätigt, die sie jetzt eventuell rückgängig machen wollen. Und genau das könnte einen Anstieg des Preises bedingen.

Seit zwei Monaten war der Goldpreis nicht mehr so hoch wie heute. Und wer genau hinschaut, erkennt einen kommenden Engpass des physischen Goldes. Beweis: die Einkäufer der Banken werden nicht völlig zufriedenstellend bedient. Die Chinesen kaufen zur Zeit gerne Gold – und daher muss man aus der Schweiz auf manche Lieferung schon mehrere Wochen warten. Durch die gute Nachfrage ist der Verbrauch des Edelmetalls im aktuellen Zeitraum gegenüber dem Vorjahr um rund 54% gestiegen. Bisher war Indien das Eldorado des Goldkaufs, doch nun scheint ihm China den Rang abgelaufen zu haben.

Insgesamt rechnen Experten auf alle Fälle damit, dass der Goldpreis steigt und daher ist es nicht anzuraten, das Gold aus eigenem Besitz jetzt zu verkaufen. Wer es als Wertanlage und aus Angst vor Inflation gekauft hat, sollte es auf jeden Fall behalten. Auch wenn der Goldpreis mal einen Schlenker nach unten macht, ist dies kein Grund für Panik. Die Erfahrung zeigt, dass er sich immer wieder erholt und der Wert als Zahlungsmittel wird ohnehin nie ganz verschwinden.

Aktuell haben die Notenbanken die meisten Besitztümer an Gold. Allein in den USA sind es rund 8.100 Tonnen und in Deutschland 3.400 Tonnen. Interesse an Gold kommt jetzt immer mehr aus den sogenannten Schwellenländern, die aufholen werden.

Bildquelle: © www.ml-media.martinlietz.de/ PIXELIO

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