Der Abwärtsweg des Goldpreises

Da die Guthaben-Zinsen in den letzten Jahren auf einem nie da gewesenen Abwärtstrend unterwegs sind, haben sich viele Anleger auf Edelmetalle verlegt. Gold war so begehrt wie lange nicht und der Preis knackte ein ums andere Hoch.

Nun ist der Preis aber innerhalb von 3 Tagen um rund 60 Dollar je Feinunze gefallen. Zwei Quartale hintereinander hat das Gold aktuell im Preis nachgegeben, nachdem es lange nur bergauf gegangen war.

Auf die Frage nach dem Warum bekommt man die Antwort, dass die Ungeduld der Finanz-Investoren Schuld daran sei. Große Anleger ziehen sich aus dem Geschäft mit dem Edelmetall zurück; meist wird das Guthaben wohl lieber in Aktien investiert. Kurzfristig ist damit zu rechnen, dass der Goldpreis weiter sinkt. Allerdings wäre dies wohl nur von kurzfristiger Natur – zum Jahresende 13 rechnen Experten mit 1.800 Dollar je Feinunze und damit wieder mit einem deutlichen Anstieg des Preises.

Mitverantwortlich sei auch die US-Wirtschaft. Hier sinkt zur Zeit die Arbeitslosenquote und die Preise der Immobilien steigen. Die Wirtschaft ist also insgesamt im Aufwind, weshalb weniger die sichere Anlage in Edelmetallen gesucht würde.

Anders sieht es in Europa aus. Länder wie Italien, Zypern und Frankreich zeigen die Probleme auf. Die Arbeitslosigkeit in den Euro-Ländern hat im vergangenen Monat den höchsten Stand seit 11 Jahren.

Bildquelle:
© Katharina Scherer / PIXELIO

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1 Kommentare.

  1. Die Anleger und der Goldpreis | Broker Blog - pingback on 21. August 2013 um 10:01

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