Die Dividenden für 2012 zeichnen ein positives Bild

In diesen Tagen erfahren die Anleger, welche Dividenden sie aus ihren Aktien zu erwarten haben. Denn die Werte von 2012 sind ausgerechnet und für die meisten Unternehmen, die im DAX gelistet sind, gibt es eine Erhöhung.

Da wäre beispielsweise A wie ADIDAS. Das einst als Schuhfirma von Adi Dassler gegründete Unternehmen steigerte seinen Umsatz im Jahr 12. Er beläuft sich auf über 14 Milliarden – einen neuen Rekord. Die Aktionäre können sich über einen guten Aufschlag auf die Dividende freuen. Im Vorjahr gab es pro Aktie einen Euro, in diesem Jahr werden es 1,35 Euro sein. Die Rendite der Dividende läge somit bei 1,8 %.

Kommen wir zu B wie BASF. Auch das Chemieunternehmen hatte ein Rekordjahr. Mit einem Gewinn von rund 9 Milliarden kann man den Aktionären ruhig etwas Gutes tun. Allerdings erhöhte man die Dividende nur um 10 Cent auf 2,60 Euro für jede Aktie.

Auch Bayer steht gut da und verspricht den Aktionären eine Erhöhung der Dividende um 15 %. Das entspräche einem absoluten Wert von 1,90 Euro pro Aktie. Dividendenrendite: 2,7 %.

BayWa konnte sich auf dem Agrarsektor weiter breit machen. Der Umsatz des im MDAX notierten Unternehmens konnte sich um 10% verbessern. Eine traumhafte Zahl in Krisenzeiten. 65 Cent Dividende erhalten die Anteilseigner pro Aktie.

Beiersdorf kann von einem Überschuss von 12 % sprechen und wird seine Vorjahresdividende von 70 Cent nun um 10 Cent erhöhen.

Die Bayrischen Motorenwerke in München

Die Bayrischen Motorenwerke in München

Die Bayrischen Motorenwerke aus München bauen nach wie vor teure Autos und können damit guteGewinne erwirtschaften. Die Dividenden haben sich in den letzten Jahren mehrfach erhöht. Jetzt zwar nur noch relativ mäßig, aber immerhin. Die Aktionäre bekommen statt 2,30 Euro in 2012 nun 2,60 Euro im Jahr 2013. Die Rendite ist ordentlich mit 3,7 %.

Fast zwei Milliarden Gewinn stehen in den Geschäftsbüchern von Continental. Die Anteilseigner bekommen daher 2,25 Euro Dividende, so viel wie noch nie in der Geschichte des Unternehmens. Außerdem sind das 50 % Plus zum Vorjahr – wer würde da schon meckern.

Dann wäre da noch D wie Deutsche Post. Immer mehr Profit macht das Unternehmen mit dem ehemals gelben Horn. Die Dividende wird von 70 auf 75 Cent klettern, dafür kann man zwar noch nicht mal mehr einen halben Brief schicken. Aber die Rendite liegt immerhin bei 4,4 %.

Die Teilhaber von E.ON bekommen 1,10 Euro, und damit leicht mehr als im Vorjahr, sowie die Aktionäre von Brillenriesen Fielmann eine um 0,20 Euro gestiegene Dividende von 2,70 Euro. Auch hier konnte der Umsatz signifikant gesteigert werden.

Dann haben wir noch F wie Freenet. Telefoniert und gesurft wird immer. Prompt gibt es auch hier gute Gewinne und eine höhere Dividende. Wie viel genau jeder bekommt, wird erst im Mai beschlossen. Man rechnet mit ungefähr 1,22 Euro pro Aktie. Neben dem relativ jungen Unternehmen Freenet steht das Traditionsunternehmen Fresenius, welches sein einhundertjähriges Bestehen feiern konnte. Auch hier Rekordumsätze. Daher gibt es die 20. Erhöhung der Dividende in Folge. 1,10 Euro wird es pro Aktie geben.

Anhand dieser Zahlen wird klar, dass die Krise nicht zwangsläufig auf die großen Unternehmen abfärbt. Vielmehr stehen die meisten von ihnen gut da. Was das laufende Jahr bringen wird, muss man abwarten, aber für das Jahr 12 gibt es für die Aktionäre nicht viel Grund zum Ärger.

Bildquelle:
© Rainer Sturm, Monika Seder  / PIXELIO

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