Die Vermögensverwalter sind optimistisch ins Jahr 2013 gestartet

DAB ist eine Direktbank, die sich auf das Wertpapiergeschäft spezialisiert hat. Sie ist vor allem in Deutschland und Österreich aktiv. In Österreich gibt es eine Tochter der DAB, mit Namen direktanlage.at. Die Angebote richten sich vor allem an Vermögensverwalter, Trader und Anleger. Die DAB hat mittlerweile eine erfolgreiche Unternehmenskarriere vorzuweisen. Denn sie wurde 1994 als erster Discount-Broker Deutschlands in München gegründet und verwaltet zum Jahresende 2012 rund 600.000 Kunden.

Die DAB hat eine Umfrage gestartet, mit dem Ergebnis, dass die Mehrheit der Befragten eine Steigerung beim DAX erwartet und auch sonst optimistisch ins neue Jahr gegangen ist. Die rund 50 befragten Finanzexperten rechnen allesamt mit guten Werten bis zum Jahresende 13. Der Leitindex, der zu Beginn des Dezember 2012 bei rund 7.500 Punkten stand, wird eventuell sogar um rund 1.000 Punkte steigen, so sagen die Optimistischsten unter den Finanzverwaltern.

Auch im internationalen Vergleich sollte der DAX gut dastehen können, so nehmen die meisten an. Der chinesische Index Shanghai Composite soll ebenfalls ein super Jahr haben. Ebenso der brasilianische Bovespa und der indische SENSEX. Auch Japan mit dem Nikkei wird gut abschneiden, so ist man sich sicher.
Was besonders die Freunde des Edelmetalles freuen wird: auch dem Goldpreis wird ein Anstieg bescheinigt. Rund drei Viertel der Befragten stellt sich hier einen weiteren Preisanstieg vor. Zum Jahresende wird mit einem Preis zwischen 1.830 und 2.000 $ pro Feinunze gerechnet.

Die deutschen Unternehmensanleihen sind auf dem Vormarsch. Da sind sich die Hälfte der Experten einig. Auch die Mittelstandanleihen sind empfehlenswert. Aber auch sonstige Anleihen, wie beispielsweise Währungsanleihen, werden gut dastehen. Die Maßnahmen der EU zugunsten des Euro scheinen sich hier günstig auszuwirken.

Die Finanzexperten, die diese Zahlen angaben, verlassen sich zu ihrer Information wieder mehr auf die klassischen Medien wie Zeitungen und Fernsehen. Im Vorjahr lag bei dieser Frage das Internet vorn. Wie es zu diesem Wechsel kam, ist nicht klar. Denn das weltweite Netz liegt nun an Platz 2.

Bildquelle: © Rainer Sturm / PIXELIO

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