Bleibt Gold dauerhaft über 1.700 Dollar?

Der Goldpreis hat in den Zeiten der Krise einen schwunghaften Aufstieg hingelegt. Allerdings kommt er in letzter Zeit auch nicht zu Ruhe, sondern pendelt hin und her. Nachdem er auf die 1.800 Dollar zuging, hat er nun einen Abwärtstrend hinnehmen müssen und rutschte dabei sogar unter die 1.700 Dollar Grenze.

Momentan kann man gar nicht sagen, wie er sich weiterentwickeln wird. Edelmetalle sind nach wie vor bei Anlegern beliebt, weil sie als wertstabil bekannt sind. Die derzeitige Krise lässt viele von unsicheren Anlagen Abstand nehmen und sich dem Gold zuwenden. Vor allem Angst um die Entwertung der Guthaben bringt die Anleger dazu, auf das Edelmetall zu setzen. Allerdings hat der große Run von vor ein paar Jahren nicht mehr diese Kraft. Damals war der Goldpreis von einem Allzeithoch zum nächsten unterwegs.

Vor einigen Wochen hatten Experten vorausgesagt, dass der Goldpreis die 2.000 Dollar-Marke knacken wird. Danach sieht es jetzt nicht aus. Aber was das Jahresendrennen und der Anfang von 2013 bringen, sei dahingestellt. Eine klare Richtung ist momentan nicht auszumachen. Einen etwas klareren Aufwärtstrend bietet das Silber, das sich meist im Verlauf eines Handelstages mit etwas Plus bewegt.

Der schwankende Preis für die Edelmetalle verunsichert viele Anleger. Andere aber sind der Meinung, dass bei den geringen Renditen, die andere sichere Anlagen heute bieten, kaum etwas falsch zu machen sei mit dem Kauf von Gold. Selbst Kleinanleger, die Angst um ihr Erspartes haben, greifen zu Goldbarren, und sind sie auch noch so klein. Richtig ist, dass Gold immer als Zahlungsmittel akzeptiert wurde und das auch weiterhin so bleiben wird.
Aber eine Panik, das Geld in möglichst viel Gold umzuwandeln, noch dazu in Hochpreiszeiten wie diesen, ist auch nicht angebracht. Das Depot sollte nach wie vor gut gemischt werden.

Bildquelle:© Rainer Sturm / PIXELIO

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1 Kommentare.

  1. Der Abwärtsweg des Goldpreises | Broker Blog - pingback on 4. April 2013 um 21:37

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